Montag, 15. Januar 2018

Freud und Leid des Wichtelns - Body und Halstuch

Im letzten Post hatte ich ja zwei Wichtelgeschenke gezeigt, die ich im Rahmen einer Aktion bei Instagram verschenkt habe. Heute folgt nun das dritte Geschenk.
Wie mit den anderen Wichtelpartnerinnen auch, habe ich mich mit der dritten Partnerin ausgetauscht über Interessen und Vorlieben, um das Wichtelgeschenk entsprechend zu wählen. So erfuhr ich, dass sie eine 6 Monate alte Tochter hat und sich auch über etwas für sie freuen würde. Außerdem wurde noch auf ihren Wunsch hin ein Betrag festgelegt, wie viel das Wichtelgeschenk wert sein sollte, damit es ungefähr gleich ist. 
Ich entschied mich, für die Kleine einen Body mit passenden Halstuch zu nähen, wählte dafür den süßen, hochwertigen Schnatterinchen-Stoff von Stoff und Liebe aus und nähte ein niedliches Set in Größe 74, welches mir selbst so sehr gefiel. Dazu gab es noch Tee und Badezusatz.


Ich erhielt von der Wichtelpartnerin einige Modeschmuck-Armbänder und einen Gutschein für ihren Shop (Armbänder etc.), den ich allerdings nur ab einen gewissen Einkaufswert einlösen konnte. So hätte ich für mein Wichtelgeschenk noch mal mindestens 20 Euro zuzahlen müssen, was ich aber nicht wollte. Zwar habe ich noch mal versucht, mit ihr zu verhandeln, dass der Gutschein zum Beispiel ohne Mindestbestellwert einzulösen geht bzw. einfach in diesem Wert etwas geschenkt wird, aber darauf wurde leider nicht eingegangen. Das finde ich sehr schade. Ich weiß allerdings auch nicht, ob der Gutschein eine Art Zugabe war und die Modeschmuck-Armbänder bereits den vereinbarten Wert des Wichtelgeschenks hatten. Im Shop von der Wichtelpartnerin konnte ich nichts vergleichbares dazu finden.
Ein Feedback, wie ihr der Body und das Halstuch gefällt und ob es der Kleinen passt, musste ich bei ihr auch erst erfragen. Es passt und sieht wohl sehr süß aus. Na immerhin...

Nun ist die Gefahr beim Wichteln ja immer, dass man sich viele Gedanken macht, über was sich der andere freut, und selbst aber etwas enttäuscht wird. Und es hält mich auch nicht ab, wieder bei so einer Aktion mitzumachen. Die anderen beiden Wichtelgeschenke haben mir ja große Freude bereitet. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich mal wieder etwas so persönliches, aufwendiges für eine völlig fremde Person nähen werde. Da steckt dann doch zu viel Herzblut, Liebe und Zeit drin.


Materialangaben:
Stoff: Schnatterinchen von Stoff und Liebe, roter Jersey und Bündchen vom Stoffmarkt 
Schnitt: Regenbogenbody von Schnabelina, Halstuch aus dem Buch "Kinderleicht" von Klimperklein

Freitag, 12. Januar 2018

Porzellanmalerei und Gebasteltes - Wichtelgeschenk aus 2017

Und weiter geht es mit einem Beitrag, um die Liste "Noch zu posten" etwas abzuarbeiten. Heute gibt es mal keine Kinderkleidung und auch nichts Genähtes, damit es nicht allzu langweilig wird. Es ist ja auch ein Kreativblog, wobei hier fast nur Genähtes gezeigt wird.

Ich habe letztes Jahr im Dezember bei einer Wichtelaktion bei Instagram mitgemacht und insgesamt drei Wichtelpartnerinnen gehabt. Darunter war sogar eine ehemalige Bloggerin von Dresden Näht, die mittlerweile aber nur noch auf Instagram postet. 

Zwei von den drei Wichtelpartnerinnen durften sich darüber freuen, dass ich mich mal wieder an Porzellanmalerei versucht habe. Das habe ich vor vielen Jahren schon mal gemacht und hatte einfach mal wieder Lust dazu.  

Für eine Wichtelpartnerin malte ich eine Tasse mit Afrikamotiven, denn ich wusste von ihr, dass sie Afrika sehr liebt. Anregungen zu dem Motiv fand ich bei Pinterest.


Dazu gab es afrikanischen Tee, Plätzchen, Badezusatz und ein selbstgebasteltes Wichtelchen.




Diese Figuren habe ich früher auch schon mal in verschiedenen Varianten gebastelt und stehen bei den Besitzern sogar heute noch in der Vitrine :-)


Die Bloggerin, Frau Königinnenreich, bekam eine bemalte Müslischale sowie eine dazu passende Tasse mit einem Spruch, den ich ebenfalls bei Pinterest gefunden habe und sehr passend fand.




Dazu gab es ebenfalls Tee, Plätzchen, Badezusatz und die Übergabe der Wichtelgeschenke fand sogar persönlich bei einem Frühstück statt. 
Die Wichtelgeschenke kamen sehr gut an und auch ich konnte mich über viele selbstgemachten Dinge freuen. So bekam ich von der Afrika-Liebhaberin eine süße Wimpelkette für den Nachwuchs, gehäkelte Schühchen, die leider zu klein waren, Tee und ein gehäkeltes Duftsäckchen. Von Königinnenreich bekam ich einen selbstgemachten Weihnachtskranz zum Aufhängen, selbstgemachte Winter- und Weihnachtskarten, Plätzchen und Badezusatz.

Was ich der dritten Wichtelpartnerin geschenkt habe, zeige ich demnächst hier. 

Dienstag, 9. Januar 2018

Noch aus dem alten Jahr: ein Strampler fürs große Kind

Das neue Jahr ist bereits über eine Woche alt... und ich habe noch nichts gepostet. Von daher wünsche ich Euch nun noch mal etwas verspätet ein glückliches neues Jahr!!!

Ich würde mich selbst unter Druck setzen, wenn ich mir nun vornehme, hier häufiger zu posten. Projekte habe ich so einige, die darauf warten, gezeigt zu werden. Aber ich werde es versuchen, wieder regelmäßiger zu bloggen..., nachdem nun schon im Freundes- und Familienkreis mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass ja gar nichts Neues mehr auf meinem Blog zu sehen sei. Es gibt sie also noch, die Leser meines Blogs, auch wenn ich das Gefühl habe, dass die Leserzahl etwas nach unten geht, weniger auf Blogs kommentiert wird und sich immer mehr Leute lieber auf Instagram tummeln. Ich selbst lese dort auch sehr gern, poste ab und zu etwas, allerdings möchte ich weiterhin meine Nähergebnisse hier im Blog zeigen. Hier kann ich wie in einem Tagebuch lesen und sehen, wie ich mich, meist nähtechnisch, aber auch anderweitig kreativ weiterentwickelt habe.

Und so starte ich dieses Jahr mit einer Stramplerhose für den Nachwuchs. Schon lange wollte ich einen Strampler nähen, aber in den kleinen Größen hatten wir einfach genügend geschenkte und geborgte Strampler, so dass ich dieses Projekt immer nach hinten schob. Außerdem war es für mich, als routineliebende Nähdame, wieder eine Herausforderung, einen neuen Schnitt mit Beleg auszuprobieren.


Nun endlich hat das Kind einen selbstgenähten, abgeänderten Strampler, ohne Füße, der vermutlich noch eine Weile mitwächst. Es war erst mal etwas gewöhnungsbedürftig, das nun schon große, nicht mehr babyhafte Kind in einem Strampler zu sehen.


Doch er ähnelt ja auch einer Latzhose und ist unheimlich praktisch, denn Rücken und Bauch bleiben warm und gut verpackt.


Materialangaben:
Stoff: vom Stoffmarkt
Schnitt: Strampler mit Fuß, genäht ohne Fuß, aus dem Buch Babyleicht von Klimperklein

Dienstag, 12. Dezember 2017

Für meinen Lieblingsmensch genäht

Irgendwie habe ich derzeit das "Problem", dass ich mehr nähe als blogge. Die Zeit, die mir für Hobbys bleibt, ist überschaubar und so nutze ich sie gern zum nähen, seltener fürs Bloggen. An manchen Abenden bin ich aber auch einfach zu faul um noch mal am Pc zu sitzen. Heute möchte ich aber endlich mal wieder etwas Genähtes zeigen, denn ich weiß, dass hier manche immer wieder reinschauen und sehen wollen, was bereits vor einiger Zeit fertig gestellt wurde.


Genäht wurde bereits vor ein paar Wochen wieder mal ein Langarmshirt für den Nachwuchs, denn von den meisten im Schrank wurden langsam die Ärmel zu kurz. 


Dazu nahm ich einen ganz besonderen Stoff, den ich extra im Internet gesucht und fix bestellt habe, bevor er ausverkauft war.


Den Stoff fand ich einfach so passend für den Nachwuchs, denn er ist nun mal mein kleiner Lieblingsmensch.


Natürlich habe ich auch noch große Lieblingsmenschen, aber die Liebe zum eigenen Kind ist nun mal etwas ganz Besonderes. Und das kann nun jeder sehen, wenn der Nachwuchs das neue Shirt trägt.

Schnitt: abgewandelter Regenbogenbody von Schnabelina
 

Sonntag, 26. November 2017

Raglanpullover trifft Fuchs und Igel

Der Nachwuchs wächst so ziemlich schnell und viele Sachen mussten schon aussortiert werden. So schnell kann ich gar nicht nähen, wie die Sachen zu klein werden. Aber ich versuche es... und tatsächlich werden es immer mehr selbstgenähte Kleidungsstücke im Schrank. An manchen Tagen bzw. Abenden, wenn das Kind friedlich schläft und ich nicht allzu müde und faul bin, schaffe ich tatsächlich einiges. Und so entstanden in der letzten Zeit viele hübsche Sachen, alle für den Nachwuchs, nichts für mich. Aber das ändert sich irgendwann auch mal wieder.

Heute zeige ich zuerst mal ein Langarmshirt, welches leider noch viel zu groß ist, so dass ich auch keine Tragefotos machen konnte.


Das Kind verschwindet darin förmlich. Laut Größe vom Kind hätte es eigentlich etwas besser passen müssen.


Aber zu groß ist immer noch besser als zu klein, wobei ich es dem Kind schon gern jetzt angezogen hätte.


Schnitt: Raglanpullover aus dem Buch "Kinderleicht" von Klimperklein
Stoff: brauner Jersey vom Stoffmarkt, Motivjersey von Stoff und Liebe, in einer Tausch- und Verkaufsgruppe ergattert
 

 

Montag, 20. November 2017

Wieder mal ein Wimpel für ein Nähblogger-Baby

Die Tradition, dass die Dresdner Nähblogger ein neues Nähbloggerbaby mit einer Wimpelkette willkommen heißen, gibt es schon eine Weile. Um genau zu sein, seitdem Amberlight sie für ihre Tochter ins Leben gerufen hat. Mittlerweile sind ja schon einige Nähbloggerbabys geboren und bekamen eine Wimpelkette, der eigene Nachwuchs in diesem Jahr ja auch.
Da Amberlight nun selbst zum dritten Mal Mama geworden ist, wurden wieder fleißig Wimpel genäht und von Nadelexperimente zusammen genäht. Und somit darf sich wieder ein Baby über eine eigene Wimpelkette freuen.

Und diesen Wimpel habe ich zur Kette beigetragen:


Die gesamte Wimpelkette ist hier zu bestaunen... und ein weiteres Nähbloggerbaby ist schon auf dem Weg und wird die nächsten Tage erwartet... 


 

Mittwoch, 8. November 2017

Eine Zeit ohne Nähmaschine - eine Reise durch Skandinavien

Die letzten Posts wurden schon vor einer Weile hier veröffentlicht und sind von mir bereits im Sommer erstellt und gespeichert worden. Stück für Stück wurden sie dann freigeschalten, während ich mit meiner kleinen Familie die Elternzeit außerhalb von Deutschland genießen durfte - ganz ohne Nähmaschine, nur mit Nadel und Faden für eventuelle Reparaturen.

Uns hat es, wie sollte es auch anders sein, mal wieder nach Skandinavien verschlagen, natürlich auch wieder mit dem Wohnmobil. Der Unterschied zu unseren letzten Reisen war allerdings, dass wir dieses Mal deutlich mehr Zeit für unsere Reise hatten und uns wirklich treiben lassen konnten... und natürlich, dass wir mit Baby unterwegs waren. Daher wurde die Route nur grob geplant und oft während der Reise erst entschieden, wo es lang geht, wie weit wir fahren und was wir genau unternehmen. 


Wir hatten Glück, unser Nachwuch scheint ein Outdoor-Baby zu sein und wurde während der gesamten Zeit nicht ernsthaft krank, liebte es, im Fahrradanhänger umher chauffiert oder mit dem umgebauten Wagen durch die Landschaft Skandinaviens geschoben zu werden. Und so konnten wir unsere Outdoor-Aktivitäten etwas angepasst an die Bedürfnisse des Babys ausleben.

Die Eindrücke dieser Reise müssen erst einmal innerlich verarbeitet und anhand der unzähligen Fotos noch mal erlebt werden. Es ist unbeschreiblich, was wir alles gesehen und erlebt haben.


Von der Ostsee aus ging es  mit der Fähre nach Helsinki, von wo aus wir uns langsam Richtung Norden nach Lappland bewegten, vorbei an vielen Seen, durch dichte Wälder und herrlichen Landschaften.


Der nördlichste Punkt unserer Reise war, ganz spontan entschieden und nicht geplant, das Nordkap bei herrlichem Wetter. Auch hatten wir das Glück, die Polarlichter am sternenklaren Himmel zu sehen! Ein Traum, der sich für mich erfüllte!


Auf dem Weg nach Süden bereisten wir Schweden und Norwegen, waren auch hier wieder in wunderschönen Nationalparks, sahen einsame Orte der Ureinwohner Lapplands und viele hübsche Fischerdörfer.

Wir sahen viele Rentiere, sogar mal ganz nah eine Elchkuh in freier Natur und atemberaubende Landschaften, die selbst die beste Kamera nicht so wiedergeben kann wie wir sie gesehen haben.


Zum Ende der Reise besuchten wir noch Oslo, insbesondere den bekannten Holmenkollen, bevor es weiter Richtung Göteborg und mit der Fähre nach Deutschland ging.

Nun sind wir schon ein paar Wochen daheim und haben uns wieder im Alltag zurecht gefunden. Auch genäht habe ich schon wieder einiges, was ich bald hier zeigen werde.

 

Mittwoch, 27. September 2017

Kuschliger Schlafsack

Für den Winter, oder auch kalten Herbst, wurde hier ein größerer Schlafsack benötigt. Ich hatte mir schon länger vorgenommen, einen zu nähen und das allerdings dann immer mal vor mir hergeschoben. So sind die Sommerschlafsäcke dann doch noch gekauft worden. Aber das Material für einen warmen Schlafsack lag im Schrank und eines Abends raffte ich mich dann doch auf und begann mit dem Projekt. In abendlichen Etappen wurde zugeschnitten, abgesteppt und genäht.


Eigentlich ist so ein Schlafsack gar nicht so schwer, wenn man dann einmal begriffen hat, wie es geht. Ein paar Kleinigkeiten werde ich beim nächsten (ja es wird sicher einen nächsten geben) anders machen bzw. besser beachten, denn einige Nerven hat es mich an manchen Stellen dann doch gekostet (man sollte die Anleitung doch ganz genau lesen und nicht überfliegen nach dem Motto "das weiß ich, wie das geht - das kann ich").


Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, er fühlt sich weich und warm an. In manch kalten Nacht hat der Nachwuchs auch schon friedlich darin geschlafen. Er scheint also gemütlich zu sein.

Schnitt: aus dem Buch Babyleicht von Klimperklein
Stoff: vom Stoffmarkt

Montag, 18. September 2017

Noch ein Kimono-Tee Shirt

Auch wenn nun schon Herbst ist möchte ich gern noch ein weiteres Kimono-Tee Shirt zeigen, welches ich mir im Sommer genäht habe.


Der Stoff ist zwar wieder etwas schwer, wenn er vernäht wurde, wie bei dem vorherigen Shirt, aber er fühlt sich schön weich an und getragen habe ich es trotzdem gern.


Der Schnitt ist wirklich fix und einfach zu nähen und ich fühle mich darin wohl. Ich mag Schnitte, die ich ohne die Anleitung mehrfach zu lesen, einfach mal so abends fix nähen kann und die dann auch gut passen. Ich gebe ehrlich zu, dass ich mich immer etwas scheue, mal einen neuen Schnitt auszuprobieren, weil das doch ein bißchen mehr Zeit und vor allem Nerven fordern würde. Aber es schlummern noch einige andere Schnitte in meiner Nähecke, die hoffentlich trotzdem mal ausprobiert werden. Man müsste sich nur einfach mal dazu aufraffen... bzw. in netter Gesellschaft und mit Unterstützung ist das auch immer noch was anderes. Kennt Ihr das?


Materialangaben:
Schnitt: Kimono Tee von Maria Denmark
Stoff: von der Landfee
 

Mittwoch, 6. September 2017

Ein Baby-Set - Body, Halstuch und Mütze

In einem meiner vorherigen Posts hatte ich ja geschrieben, dass ich diese aufeinander abgestimmten Baby-Sets echt süß finde und selbst aber noch kein einziges genäht hatte. 
Nun habe ich zumindest mal einen halben Meter Stoff innerhalb von ein paar Tagen komplett fürs Kind vernäht und kann somit mein erstes Baby-Set präsentieren, auch wenn da jetzt kein wirklicher Kombistoff hinzugefügt wurde. Aber der Stoff kommt allein so gut zur Geltung und ich bin ganz verliebt in dieses Set.


Genäht habe ich einen Body, eine Mütze sowie ein Halstuch. Alles wird schon vom Kind getragen und passt super. Vor allem die Mütze ist sehr praktisch, da sie so schön die Ohren verdeckt. Anfangs war ich wegen der Form etwas skeptisch, doch der Nachwuchs sieht zuckersüß damit aus!

Stoff:
Motivjersey: in einer Internetgruppe gekauft (nachdem ich schon lange nach diesem gesucht hatte)
blauer Jersey und Bündchen: vom Stoffmarkt
Schnitt:
Halstuch und  Mütze: aus dem Buch "Kinderleicht" von Klimperklein