Mittwoch, 23. November 2016

Basic-Shirt für den Kugelbauch

Meine normalen Oberteile passen nun wirklich nicht mehr über den Kugelbauch. Nur die genähten Oberteile, die ich mir nicht so eng nähe und die durch den Jersey einfach etwas mitwachsen, trage ich nach wie vor gern.
Daher entstand vor ein paar Wochen noch ein schlichtes Basic-Shirt nach meinem abgeänderten Schnitt von hier. Dazu nahm ich einen Stoff, der schon seit über 3 Jahren bei mir lag und von hier war.


Getragen habe ich das Shirt nun schon einige Mal und leider musste ich feststellen, dass an den Nähten nun kleine Löchlein sind - nicht überall, aber schon vermehrt. Ich vermute fast, dass ich die Nadeln hätte mal vor dem Nähen auswechseln sollen. Tragen werde ich das Shirt nun trotzdem noch bis es nicht mehr geht.
Wie oft wechselt ihr denn Eure Nadeln so? Woran erkennt man denn, dass die Nadeln gewechselt werden müssen? Nach jedem Projet zu wechseln finde ich fast etwas zu viel...
 
Trotz der kleinen Löchlein verlinke ich das Shirt heute beim MeMadeMittwoch
 

Mittwoch, 9. November 2016

Wickelbody

Er lag schon lange zugeschnitten auf meinem Nähtisch und nun endlich wurde er auch fertiggestellt. Nachdem ich ja beim letzten Wickelbody so meine Probleme gehabt hatte suchte ich im Netz nach einer für mich einfacheren Variante. Und so fand ich einen Schnitt, der an den Regenbogenbody von Schnabelina angelehnt war und wo die Bündchen normal angenäht werden. Mit der Einfassung der Bündchen kam ich ja damals nicht so zurecht. Und Regenbogenbodys habe ich nun schon einige genäht, die klappen bei mir eigentlich immer.


Und tatächlich... dieser Wickelbody in der Größe 56 gelang mir wirklich um einiges besser. Ich nähe zwar nach wie vor lieber die normalen Regenbogenbodys, aber mit diese Variante kann ich mich auch anfreunden.


Schnitt von hier
Stoff und Bündchen sind vom Stoffmarkt


 

Donnerstag, 3. November 2016

Ein Kissen - und ein Nähunfall

Im Freundeskreis ist vor kurzem ein kleines Mädchen zur Welt gekommen und natürlich wollte ich der kleinen Dame etwas nähen.

Nun hatte ich nicht ganz so viel Zeit dazu, denn der Besuch wurde recht kurzfristig geplant. Um mich nicht allzu sehr zu stressen nahm ich mir ein Kissen vor, bei dem ich dieses Mal nur den Namen appliziere und statt Motiv einen Stoff wähle, der schon allein das Kissen lebendig macht. Ehe ich diesen ausgesucht hatte, verging schon mal eine Ewigekeit... Ich entschied mich für einen Stoff, den ich beim Nähbloggerwichteln letztes Jahr bekommen hatte. Der passt hervorragend zu einem kleinen Mädchen.

Rausgekommen ist dieses hübsche Kissen und die Eltern haben sich sehr gefreut.


Nun könnte ich den Post abschließen und gut ist. Aber nein, nichts war gut... Und da ich eine ganz spezielle Leserin hier habe, die sich immer "freut", wenn ich auch mal von Nähunfällen schreibe, weil sie nun mal zum Nähalltag dazu gehören, werde ich Euch an diesem auch teilhaben lassen...

Ich nähte also den Namen aufs Kissen und verzierte es noch mit Zickzackband und war mächtig stolz auf das Ergebnis, denn oftmals ist das Applizieren der Buchstaben etwas schwierig, es entstehen Knuppel oder der Stoff verzieht sich.


All das passierte mir dieses Mal nicht, auch das Band nähte sich gut an.


Ich bügelte den Kissenbezug, legte ihn noch mal zur Seite, denn ein paar Stunden hatte ich noch um es zu verpacken. Zwei Stunden bevor wir zu dem kleinen Mädchen und ihrer Familie fuhren wollte ich das Füllkissen hinein stecken, sah aber noch ein paar kleine Falten im genähten Kissenbezug. Also schnell noch mal drüber bügeln... und dann fragte ich mich, was hier so riecht... und warum das Zickzackband plötzlich an manchen Stellen so eingerollert war. Es war leicht angeschmorrt! Es war wohl doch etwas zu heiß, obwohl ich zuvor auch schon mal drüber gebügelt hatte.

Kurzzeitig stieg Panik in mir auf und ich überlegte schon, es so zu schenken oder ohne Geschenk aufzukreuzen oder den Besuch abzusagen. Dann entschied ich mich aber hektisch, doch noch etwas zu retten. Also trennte ich die Seitennähte wieder auf, danach das Zickzackband. Und welch Glück, ich hatte wirklich genau noch mal so viel Zickzackband da um neues anzunähen. Wirklich kein Zentimeter zu viel war noch da, bißchen Glück hatte ich also doch. Danach noch die Seitennähte geschlossen und mit weniger Hitze und ganz vorsichtig vorbei an dem Zickzackband gebügelt... und fertig war das Kissen. Nur noch fix eingepackt und dann konnte es auch schon losgehen. Irgendwas ist immer und ich gerate dann in Stress...

Aber das Kissen kam gut an und ich konnte mich wieder entspannen. Natürlich gab ich den Eltern den Tip mit dem Bügeln des Kissen sehr vorsichtig zu sein!

Fotos vom Malheur habe ich nicht gemacht, dafür hatte ich keinen Nerv. Ich denke aber mal, es kann sich jeder bildlich vorstellen.



Mittwoch, 26. Oktober 2016

MMM - Ein Shirt, das mitwächst...

Schon im Frühsommer habe ich mir ein Shirt genäht, welches ich heute endlich mal zeigen möchte. Entstanden ist es zu einem Zeitpunkt, wo noch nicht viele Leute wussten, dass es den Bauchbewohner gibt. Auch habe ich damals meine ganz normalen Maße genommen und wieder nach einem mir zurecht gebastelten Schnitt von hier das Shirt genäht.

Leider hat der Stoff einfach nicht gereicht für lange Ärmel und so habe ich mich für eine halblange Variante entschieden (mehr Länge ging einfach nicht) und ich muss sagen, ich finde diese Art sehr schön.

Das Shirt trug ich bis vor kurzem sehr gern und oft, leider wird es nun mit den halblangen Ärmel doch etwas zu kalt. Aber gepasst hat es mir von Beginn an bis heute noch sehr gut, obwohl der Bauchbewohner nun schon sehr sichtbar ist und den Bauch wachsen lässt.


Schade ist nur, dass der Stoff, den ich auf dem Stoffmarkt gekauft habe und der auch kein billiger war, nun nach dem häufigen Waschen schon an einigen Stellen sehr pillig wird. Das ist echt schade und ist mir schon bei einigen Stoffen aufgefallen. Bei diesem ist es besonders ärgerlich, weil die Struktur und das Muster so besonders sind. Aber irgendwann trägt man dann diese Kleidung nicht mehr gern, wenn sie so pillt. Dass das bei Kaufkleidung oft passiert kenne ich ja schon. Aber gerade wenn ich selbst nähe und dafür auch einige Zeit brauche und Herzblut hineinstecke ist es noch ärgerlicher...


Vorgenommen habe ich mir auf jeden Fall, noch mal ein solch mitwachsendes Shirt zu nähen, welches ich jetzt und dann aber auch später noch anziehen kann. Jersey macht da ja viel möglich. 

Und mit diesem Shirt, welches definitiv zu meinen Lieblingsteilen gehört, mache ich auch mal wieder beim MeMadeMittwoch mit.

Montag, 17. Oktober 2016

Eine kleine Hose

Es haben mir ja einige von Euch bestätigt, dass ich nicht allzu viele Sachen in den ganz kleinen Größen für den Bauchbewohner nähen sollte, da die Kleinen da viel zu schnell raus wachsen. Allerdings hatte ich noch bißchen was zugeschnitten da liegen, was noch vernäht werden wollte. Und ein paar kleine Sachen wollte ich halt auch nähen. 
Die nächsten werden nun aber schon ein ganzes Stückchen größer werden.

So entstand noch eine süße kleine Hose in der Größe 56 aus dem Buch "Babyleicht" von Klimperklein.


Der Stoff ist noch ein Reststück, welchen ich mal hier gekauft habe. Und die Bündchen liegen auch schon länger hier und sind von Tante Jutta.

Hosen nähen ist scheinbar aber nicht ganz so mein Ding, oder ich mache es zu selten. Jedenfalls sind mir gleich paar klassische Nähfehler passiert. Zuerst habe ich die vorderen Innennähte gleich mal komplett zugenäht, d.h. also auch die Hosenbeine zugenäht. Dann habe ich das Bauchbündchen verkehrt herum angenäht, so dass die Nähte außen waren. Und zum Schluss habe ich die Beinbündchen so angenäht, dass die Nähte außen sind. Die gehören meiner Meinung nach aber nach innen. Egal, bleibt jetzt so, ist halt handgemacht.

Da mein Nählabel wohl etwas zu groß an der kleinen Hose wirken würde habe ich mich für ein kleines Webband entschieden, welches ich am unteren Beinbündchen angenäht habe.


Es ist schon goldig, wenn man so ein kleines Stück Stoff vernäht zu einem kleinen Babykleidungsstück in den Händen hält. 
Ich freue mich schon, die kleine Hose dem Bauchbewohner anzuziehen.

Samstag, 8. Oktober 2016

Spuck- bzw. Halstücher für den Neffen

Meine Schwester kam in den ersten Wochen, nachdem mein süßer Neffe geboren war, absolut nicht zum Nähen. Und die Halstücher, die sie in ihrer Schwangerschaft genäht hatte, reichten irgendwann nicht mehr, weil der Neffe gerne spuckt.
Also bat sie mich, ihr noch ein paar Spucktücher, wenn möglich etwas größer als die für Neugeborenen, zu nähen.
Und das habe ich dann an einem Abend mal fix getan.



So kann man auch paar Stoffreste vernähen und der Neffe trägt sie jetzt schon gern und hat sie auch schon ordentlich eingeweiht.

Mittlerweile lässt mein Neffe seine Mama auch schon mal an die Nähmaschine und es entstehen kleinere Teile.

Schnitt ist von hier

Sonntag, 2. Oktober 2016

Noch ein Body in Größe 50

Nach meinem kleinen Nähunfall mit dem Wickelbody habe ich wieder einen normalen Body mit normalen Bündchen nach dem altbewährten Schnitt von Schnabelina genäht. Der funktioniert bei mir immer und ich habe somit ein Erfolgserlebnis.

Und so entstand noch ein winzigkleiner Body in Größe 50 für den Bauchbewohner.


Nun habe ich von so manch lieben Menschen auch einige sehr schöne Babysachen bekommen und bin eigentlich rundum ausgestattet für die ganz kleinen Größen, so dass es sich fast nicht lohnt, weiter so kleine Dinge zu nähen. Zu schnell sollen die Babys ja da auch raus wachsen. Da muss ich mir jetzt noch mal genau überlegen, was ich noch benötige und steige bei manchen Sachen, wie Bodys, eventuell schon auf zwei Nummern größer um. Mal schauen... Obwohl es auch extrem süß ist, so kleine Teile zu nähen... Hach...

Schnitt: Regenbogenbody von Schnabelina
Stoff: vom Stoffmarkt

Dienstag, 27. September 2016

Wieder ein Kissen für einen neuen Erdenbürger

Ich habe ja nun schon so einige Kissen für Babys oder Kleinkinder genäht. Und sie kommen immer wieder sehr gut an, auch bei den Eltern.

Meine Cousine ist im August nun zum zweiten Mal Mama geworden und hat mir durch die Blume zu verstehen gegeben, dass sie sich wieder über so ein Kissen freuen würde. Vor drei Jahren bekam die Tochter ja schon dieses Kissen von mir und liebt es wohl sehr.
Mittlerweile habe ich meine Applizierkünste auch immer weiter verbessert, Übung macht den Meister.

Zum letzten Nähbloggertreffen habe ich dann das Kissen für den kleinen Jamie appliziert und daheim dann nur noch die Seitennähten zusammen genäht. Vor ein paar Tagen wurde es dann überreicht und den Eltern gefällt es schon mal sehr. 


Und ganz zufällig habe ich auch ein großes Interesse vom Papa aufs Kissen gebracht, er mag wohl Autos sehr.


Der kleine Jamie war von dem Kissen jetzt noch wenig beeindruckt, aber ich denke mal, in paar Jahren wird er sehr gern damit kuscheln.


Stoff ist von hier und von dem Gewinn bei Angela sowie einige Schnipsel aus meiner Restekiste

Samstag, 24. September 2016

Nähbloggertreffen im September - und Gewinn

Bereits vor einer Woche fand das monatliche Treffen der Dresdner Nähblogger statt, bei dem ich auch endlich mal wieder mit dabei sein konnte. Die letzten Monate klappte es bei mir leider immer nicht.

Diese Mal waren wir wieder im Immergrün, organisiert wurde der Treffpunkt von Bärbel (vielen Dank dafür!).


Ich finde es im Immergrün immer sehr schön, wir werden dort mit lecker Essen und Getränken versorgt und haben wirklich genügend Platz zum Nähen. Und den brauchten wir dieses Mal auch wirklich, denn es waren echt viele Nähmädels da.


Neben der Organisatorin Bärbel waren noch mit dabei: Aprikaner, SuperSarah, resize-genadelt, schau´n wir mal, stoffverzückt, mit Nadel und Faden, Ranunkelchen, Kuddelmuddel, Malou, Frauenoberbekleidung, Anneblog, Näähglück, Tigermäuschen, OrneeDD, Maja ohne Blog und etwas später kamen noch Frau Atze und Amberlight vorbei.


Durch die vielen Nähmädels saßen wir Nähmaschine an Nähmaschine, hatten aber trotzdem noch genug Platz zum Nähen. Und natürlich wurde auch viel geplaudert, das gehört zum Nähtreffen einfach mit dazu... und natürlich habe ich mir auch leckeres Essen gegönnt.


Trotzdem habe ich mein vorgenommenes Projekt auch geschafft... ein neues Kissen wurde appliziert. Daheim hatte ich die Vorlage schon aufgebügelt und beim Treffen wurde dann alles fein säuberlich umnäht. Wieder zu Hause angekommen habe ich dann am nächsten Tag nur noch die Seitennähte genäht und fertig war das Kissen mit Hotelverschluss. Das fertige Ergebnis zeige ich bald hier im Blog.


Und als besonderes Highlight wurde mir stellvertretend für Clauchichi ein ganz wunderschöner Nadelmagnet von Aprikaner überreicht. Lange hatte ich darauf gewartet, denn ich hatte ihn schon vor einiger Zeit bei einem Gewinnspiel von Amberlight gewonnen, wir hatten aber eine persönliche Übergabe vereinbart.


Nun endlich steht der tolle Magnet mit einer wunderbaren Maserung neben meinen Nähmaschinen und wurde beim letzten Nähprojekt schon genutzt. Er macht sich sehr gut in meiner Nähecke. Vielen Dank, liebe Clauchichi.

Rundum war es wieder ein schönes Treffen und ging für mich dieses Mal auch ziemlich lange. Schön war´s, ich freu mich auf´s nächste Mal.

Montag, 12. September 2016

Frustration mit Wickelbody + wichtiger Nachtrag

Nachtrag: Mensch, vor lauter Ärger habe ich doch glatt vergessen, mich für die vielen lieben Kommentare zu meinem letzten Post zu bedanken! Habt lieben Dank für all die Glückwünsche! Jeder einzelne Kommentar hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert! :-)

Für das kleine Wunder in meinem Bauch habe ich auch schon vor einiger Zeit einen Wickelbody in Größe 56 genäht. Der Schnitt ist der Warmly Wrapped aus der Ottobre 6/2013.
 
Und was soll ich sagen... ich bin absolut nicht zufrieden mit dem Teil. Ich habe wirklich lange an dem Wickelbody gesessen. Es war mein erster und auch das erste Teil, welches ich erfolgreich mit Bandeinfasser genäht habe. Damit hatte ich auch so meine Probleme und habe lange dieses Teil nicht mehr benutzt. Erst nachdem mir Orneedd noch mal geduldig gezeigt hat, wie man ihn richtig anwendet und ich zusätzlich auch noch einige Tipps erhielt, wagte ich mich wieder an das Teil... und es hat gut funktioniert. Was war ich stolz...

Doch dann kam das große Erwachen... Der Body sieht so ganz gut aus...


... aber der Halsausschnitt ist viel zu groß bzw. leiert so aus, finde ich. Da liegt beim Baby ja die halbe Schulter dann frei. Ich habe genau nach Schnittmuster zugeschnitten und verstehe den Fehler nicht. Schon bei einigen Raglan-Shirts aus der Ottobre waren bei mir immer die Halsausschnitte etwas zu groß. Ich habe keine Ahnung, was ich da falsch mache und mag schon gar nicht mehr Raglan-Schnitte aus der Ottobre nähen.


Ich bin wirklich unzufrieden mit dem Wickelbody, und da steckt für mich so viel Arbeit drin. Leider gingen mir dann auch noch die Jerseydruckknöpfe aus, so dass ich den unteren Teil einfach mit Klett versehen habe. Vermasseln konnte ich den Body ja nicht mehr... Und ich glaube, ich habe den Klett auch falsch angebracht. Normalerweise überlappt doch das Vorderteil über dem Unterteil... aber es geht auch so, denke ich.

Nun darf ihn der Neffe erst mal zur Probe tragen und falls er passt, auch gerne so lange tragen, bis er nicht mehr passt. Mal schauen, wie die Bewertung zum Tragekomfort ausfällt... Noch ist der Wickelbody zu groß für ihn.

Vielleicht hat von Euch noch jemand Tipps, wie der ausgeleierte Halsausschnitt entstehen konnte. Lag es am Einfassstreifen? Aber im Schnitt war dies extra vorgesehen. Andere Wickelbodys im Netz sehen irgendwie anders aus... vielleicht bleibe ich auch lieber bei den Standart-Bodys... die gelingen mir wenigstens.


Schnitt: Warmly Wrapped aus der Ottobre 6/2013
Stoff: vom Stoffmarkt